Dachterrassenwohnung “W”

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Dachterrassenwohnung “W”

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Dieser Dachgeschoß-Ausbau für eine Jungfamilie mit zwei Kleinkindern wurde im 18. Bezirk (Währing) in Wien realisiert. Das Penthouse erstreckt sich über zwei Stockwerke mit einem Traumblick über die Stadt. Beim Raumkonzept, der Planung der exklusiven Inneneinrichtung sowie dem Möbeldesign wurde auf die Wünsche aller Bewohner eingegangen:

Die Küche als Kommunikationszentrum mit einem Überblick über das Geschehen im großräumigen Wohnbereich war beiden Elternteilen ein starkes Anliegen. Das Niveau der Küche liegt um 1,10 m oberhalb des Wohnbereiches (Lage über Liftschacht). Um diese Höhendifferenz elegant zu überbrücken, wurde ein Zwischenpodest mit integrierter Sitzlandschaft eingeplant. In diesem Zwischenpodest wurde Platz für notwendigen Stauraum geschaffen.

In die Rückseite des freistehenden Küchenblockes ist eine Bibliothek integriert, da es Wunsch der Auftraggeber war, das Zwischenpodest als Lesezone zu benutzen. Um diese Zone auch den Kindern zu eröffnen, verbindet eine Rutsche Küche und Lesezone, die gleichzeitig wiederum Stauraum bietet.

Das Zwischenpodest dient nicht nur zur Überbrückung der Höhendifferenz zur Küche sondern auch als Element des Wohnbereiches, da eine Sitzebene den Übergang der Lesezone zur Wohnebene darstellt. Gleichzeitig wird diese Sitzlandschaft bei Bedarf für eine flexible Vergrößerung des Eßbereiches für Familienfeiern verwendet. Der alltägliche Eßbereich ist für die Kernfamilie ausgelegt. Bei größeren Festen kann die Sitzlandschaft flexibel in den Eßbereich einbezogen werden, ohne jedoch Stauplatz für zusätzliche Sitzgelegenheiten zu beanspruchen. Trotz einer klaren Zonierung der Funktionen ergibt sich ein offener, großzügiger Lebensraum mit vielen Blickbeziehungen.

Weitere Themen bei der Planung der Dachterrassenwohnung bei der Inneneinrichtung umfassen: Ein ruhiger Arbeitsraum mit klarer Trennung von den Kinderzimmern, da beide Auftraggeber teilweise zu Hause arbeiten. Um eine zu starke Zerteilung der Wohnung in kleine Räume zu vermeiden, wurden eine Bad- sowie Arbeitszone in einen großzügigen Elternbereich verschmolzen.

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Image credits: Wolf Leeb